Elfe



Aberdeen II - 27.10.06-29.10.06

Nachdem meine Wochenendplanung bei naeherem Hinsehen ausser Snooker schauen nichts ergeben hatte und das Fernsehprogramm so gar nicht mit der Wochenendplanung einhergehen wollte (Snooker nur wenig live, dafuer mitten in der Nacht Zusammenfassungen), war die Alternative, noch mal nach Aberdeen zu fahren, eine Ueberlegung wert. Gedacht getan, dieses mal ging's per Bus Richtung Schottland. Dieser braucht von London Victoria ziemlich genau 12 Stunden und haette mich puenktlich um 10.30 Uhr am Samstag in Aberdeen abgeliefert - wenn er nicht eine Stunde zu spaet in Victoria angekommen waere... irgendwann sind wir dann doch noch los gefahren (auch wenn schon kaum noch jemand damit gerechnet hatte) und kamen noch rechtzeitig an, damit ich Sabine im Hotel abholen, ihr den letzten Kaffee weg trinken und mich umziehen konnte Unser erstes Match am Samstag war dann Neil Robertson gegen Alan McManus, was insgesamt gut und unterhaltsam war und keines weiteren Kommentars bedarf. Ebenso gut und noch etwas unterhaltsamer (da der an Magen-Problemen leidende Mark kaum einen frame ueberstand ohne rauszurennen) war das abendliche Match von Jamie Cope gegen Mark King. Sabine und mich zog es anschliessend noch in das mir vom vorherigen Wochenende bekannte Pub, wo wir natuerlich puenktlich um eins wieder raus flogen... und in den naechtlichen Strassen Aberdeens den guten Mark, inzwischen wieder ziemlich munter, allerdings ganz alleine unterwegs, trafen. Dieser war auf der Suche nach einem Taxi, was ja erfahrungsgemaess nicht so einfach ist samstags nachts in Aberdeen (na ja, das Suchen schon, das Finden weniger) und wir waren nett und selbstlos und boten an, von unserem Hotel aus eines rufen zu lassen und so lange mit ihm in der Lobby zu warten. Allerdings fand sich tatsaechlich auf dem Weg zum Hotel schon ein Taxi Die Samstag Nacht blieb (natuerlich! Was erwartet man in Aberdeen!!!) ereignislos, der Sonntag wurde etwas interessanter Dank der ersten Session vom Finale - die prompt eine halbe Stunde zu spaet anfing, dafuer extrem flott gespielt und auf sieben frames verkuerzt wurde und damit perfekt in meinen Zeitplan passte Sonntag Abend puenktlich um 19 Uhr ging es zurueck Richtung London (mit einem ausgesprochen humorigen Busfahrer, auch wenn ich die einzige war, die bei den Sicherheitshinweisen lachen musste, als wir darauf aufmerksam gemacht wurden, dass der Absprung aus dem oberen Deck des Busses ein groesserer Sprung ist und Fallschirme nicht zur Verfuegung gestellt werden - ich fand's gut, allerdings hatte ich meine Mitreisenden auch nicht im Verdacht, keinen Humor zu besitzen, sondern lediglich beschraenkte Englisch- und keinerlei Schottisch-Englisch-Kenntnisse) und puenktlich um 7 Uhr Montag Morgen waren wir in Victoria - reichte noch genau zum heim fahren, umziehen und an die Arbeit gehen - und endlich das Final-Ergebnis im Internet zu erfragen
6.11.06 23:17


Samstagsausflug nach Hever Castle, Canterbury und Dover am 04.11.06

Da unverschaemterweise mal kein Snooker auf dem Wochenend-Programm stand, musste bei dem schoenen Herbstwetter Wetter mal wieder ein Ausflug her. Dieses mal ging's erst mal nach Heever Castle (eigentlich waere es nach Leeds Castle gegangen, aber Leeds Castle war wegen Vorbereitungen fuers abendliche Feuerwerk geschlossen). Da wenig Verkehr war, waren wir prompt eine halbe Stunde vor Oeffnung des Parks und eine Stunde vor Oeffnung des Castles dort und hatten ausreichend Gelegenheit, uns das umliegende natuerlich auch noch geschlossene Pub und die Kirche mit Friedhof anzuschauen - mehr gibt's dort leider nicht! Das Castle an sich ist nett, aber der Park drumherum ist noch viel netter. Und daher hab ich mir auch wenig vom Schloss und viel vom Park angeschaut - einen schoenen kleinen See mit Wildgaensen hat's auch Von Heever Castle ging's weiter nach Canterbury, vom Weg dorthin kann ich allerdings nicht viel berichten, weil ich - natuerlich! - eingeschlafen bin. Von Canterbury kann ich auch nicht viel berichten, ausser dass es eine wunderschoene sehr beeindruckende Kathedrale hat. Und dass man mit einem Bus voller Rentner nicht puenktlich weg kommt, wenn man nur eine Stunde Zeit hat um besagte Kathedrale zu bestaunen und eine zusaetzliche Viertelstunde um zurueck zum Bus zu kommen... Das fuehrt dann dazu, dass man zum Fotostopp nach Dover gerade noch rechtzeitig kommt um bei untergehender Sonne und aufgehendem Mond die franzoesische Kueste zu erspaehen und ein paar Bilder vom Hafen und den Klippen zu machen - die Japaner an Bord unserers Busses hatten ihre helle Freude Auf dem Rueckweg gab's noch einen Verpflegungs-Stop mit Clotted Cream Tea - sollte es euch mal nach England verschlagen, muesst ihr das probieren! Nur vielleicht keine Kalorien zaehlen dabei
6.11.06 23:33





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